Stevia rebaudiana – eine besonders süße Pflanze


Das süße Kraut bzw. die Pflanze Stevia rebaudiana verfügt über einen Beinamen: Bertoni. Dieser stammt von dem Wissenschaftler bzw. Botaniker Moises Bertoni. Er war der erste, der die süße Pflanze als wissenschaftlichen Gegenstand entdeckt hatte und auch eine wissenschaftliche Beschreibung über Stevia rebaudiana verfaßte. In der Umgangssprache ist diese besondere Pflanze auch als Süßkraut, Honigkraut oder Honigblatt bekannt. Der Grund dafür sind die beiden Inhaltsstoffe, die maßgeblich für die Süße sind: Steviosid und Rebausiosid, diese inhaltlichen Stoffe sind es, die der Pflanze ihre außergewöhnlich intensive Süße geben.

Stevia rebaudiana zählt zur pflanzlichen Gattung der sogenannten immergrünen Korbblütlergewächse

Diese wilde Pflanze stammt ursprünglich aus dem Hochland von Südamerika, genauer gesagt aus Paraguay, doch auch in Argentinien und Brasilien wächst sie mit ihren fein verzweigten, bis tief in die Erde hinabreichenden Wurzeln. Um gut gedeihen zu können, braucht die Pflanze Stevia rebaudiana in erster Linie Böden, die sauer und eher nährstoffarm sind. Außerdem wächst sie in all den Lagen, die zudem genügend Wärme und Licht für das Wachstum des Honigkrauts zur Verfügung stellen können https://de.wikipedia.org/wiki/Low-Carb. Heute wird das Honigkraut in vielen verschiedenen Ländern weltweit als sogenannte Kulturpflanze gezüchtet.

Wild in der Natur

Wild in der Natur wachsend erreicht Stevia rebaudiana eine Höhe von bis zu 60 Zentimetern, als Kulturpflanze kann sie sogar bis zu 90 Zentimetern hoch werden. Ihre Blätter sind klein und vorne spitz zulaufend: Die Erntezeit des süßen Krauts ist in der Regel, wenn die Blütezeit beginnt: im August. Zu diesem Zeitpunkt verfügt das Honigkraut über den größten Anteil süßer Inhaltsstoffe. Die Blüten von Stevia rebaudiana sind übrigens klein und weiß und verströmen einen sanften Honigduft.

Die Vermehrung der Pflanze erfolgt über die Samen und Triebe, die bis zum Boden hinablangen, wo es dann zur Bildung neuer Wurzeln kommt. Doch auch über das Teilen der Krone kann eine Fortpflanzung von Stevia rebaudiana vorgenommen werden. Übrigens sind die Steviaoside in den Blättern der Pflanze enthalten: So sind diese zuckersüß, verfügen außerdem über einen Nachgeschmack, der an Lakritze erinnert.

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